Tarifpolitik

Die dbb jugend trägt der wachsenden Bedeutung des Tarifbereichs im öffentlichen Dienst und in den privatisierten Bereichen Rechnung und betrachtet die Tarifpolitik als einen der Schwerpunkte ihrer gewerkschaftspolitischen Arbeit. Angesichts des demographischen Wandels müssen die Interessen der Berufsanfänger und Auszubildenden im öffentlichen Dienst und in den privatisierten Bereichen aktiv vertreten werden. Nur mit entsprechend hoch qualifiziertem, motiviertem und leistungsfähigem Personal kann der öffentliche Dienst fit für die Herausforderungen der Zukunft sein und maßgeblicher Standortfaktor für Deutschland bleiben. Den Wettbewerb um die besten Köpfe darf der öffentliche Dienst nicht verlieren. Vor diesem Hintergrund ergeben sich die tarifpolitischen Forderungen der dbb jugend: Die öffentlichen Arbeitgeber müssen weiterhin zu attraktiven Bedingungen ausbilden, das heißt: Bedarfsorientierte Ausbildung mit anschließender Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis.
 
In enger Abstimmung mit der dbb tarifunion tritt die dbb jugend als Interessenvertreter für die jungen Angestellten ein und verschafft sich in den entsprechenden Tarifverhandlungsrunden Gehör, nicht zuletzt auch durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und Events.
 
Mit der Reform des Tarifrechtes weg vom BAT hin zum modernen TVöD/TV-L haben die Tarifpartner in den Jahren 2005 und 2006 einen großen Schritt in die Zukunft gemacht. Insbesondere bei der Ausformulierung und Umsetzung der Auszubildendentarifverträge TVAöD/TVA-L hat sich die dbb jugend erfolgreich eingebracht und hinterließ ihre Handschrift. Eine weitere kontinuierliche Begleitung dieser Tarifverträge und des allgemeinen Tarifgeschehens ist für die dbb jugend selbstverständlich.

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